Meditation


Impuls

Liebe Gemeinde,
wir feiern wieder Ostern.

Zuvor, in der Passionszeit und in der Karwoche, denken wir daran, was Menschen einander antun können, wozu sie fähig sind. Wir erinnern uns, was Jesus alles ausgehalten hat an Hass und Verachtung, Einsamkeit und Pein.

Die Passionszeit ist nicht vorbei. Jeden Abend bringen uns die Nachrichten aktuelle Beispiele heutiger „Passionszeiten“, oder wir erleben sie selbst durch eigene Schwierigkeiten, Unverständnis, Krankheit und Mühen. Wie gut, dass der Eine, dass Jesus da ist, der all das ausgehalten hat, damit er uns zur Seite stehen kann, was immer geschieht.
Wie gut, dass er da ist und auch die heimlichen Tränen sieht. Jesus ging für uns durch die Hölle.
Und dann schien alles zu Ende.

Aber dann kam der Ostermorgen.
Und da wurde klar: Gott will das Leben und nicht den Tod.
Seine Kraft war und ist stärker als alle Todesmächte. In dieser Kraft konnte Jesus auferstehen und den Stein vom Grab wälzen.
An Ostern wälzt er die Steine weg, die auf unserem Herzen liegen.
Er macht den Weg frei für ein neues Leben, geborgen und behütet, weil wir wissen: der Tod und das Leid hat eben nicht das letzte Wort.
Wie gut, dass wir Ostern feiern können!

Ihre Pfarrerin Jessica Grünenwald



Ostermorgen

Einer ist da, der wälzt dir den Stein vom Herzen, einer fragt:
Warum weinst du denn?
Einer ist da, der spricht von Hoffnung und verjagt die Todesschatten mit seinem Licht.
Einer ist da, der wendet den Weg aus der Trauer ins Leben und führt dich zurück nach Haus.

Tina Willms