Impuls

Liebe Leserin, lieber Leser,
Liebe Gemeinde“
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles
neu“ (Offb 21,5). So lautet die Jahreslosung für das Jahr 2026. Dieser
Satz aus dem letzten Buch der Bibel,
der Offenbarung, begleitet uns, wenn
wir auf unsere Kirche und unsere Gemeinde schauen.
Denn mit dem neuen Jahr beginnt für
uns etwas Neues: Zum 1. Januar bilden nun alle sieben evangelischen
Kirchengemeinden in Ingelheim die
„Ev. Gesamtkirchengemeinde Ingelheim“.
Diese Jahreslosung passt gut zu diesem Schritt: „Siehe, ich mache alles
neu“. Schön klingt sie, diese Zusage.
Alles wird neu gemacht werden. Ich
mag Neues, wenn es glänzt und
blinkt. Und, Neues macht mich oft
neugierig: Wie wird es sein?
Doch mit etwas Neuem können sich
auch Ängste und Sorgen verbinden.
Was ist denn mit dem Alten, wenn
alles neu wird? An manchem hänge
ich und will gar nicht, dass es sich
verändert. Manches soll so bleiben,
wie es ist.
Jesus selbst hat fest daran geglaubt,
dass das Neue, das kommen soll,
wachsen wird. Und für mich heißt
das: Wir dürfen an diesem Neuen
wachsen und zusammenwachsen.
Und dabei haben wir immer auch im
Blick, was von dem Alten wertvoll ist
und mitgenommen werden kann.
Nicht alles wird neu erfunden, vieles
hat sich bewährt
und gibt Halt.
So wie unser
KU3 Angebot.
Dieses Projekt
wird bleiben. Als
Ihre Pfarrerin und Seelsorgerin werde
ich es weiterführen – ein Projekt, das
Pfrin. Anne Waßmann-Böhm aufgebaut hat und das ich nun von ihr
übernehme.
Ein Neuanfang schenkt auch neue
Begegnungen und Möglichkeiten, gemeinsame Impulse für unser Leben
im Glauben zu finden. Ich sehe schon
jetzt erste Zeichen des Zusammenwachsens: in der Konfirmandenarbeit, in der Jugendarbeit und im Redaktionsteam des Gemeindebriefs.
Vieles ist bereits im guten Austausch,
erste gemeinsame Schritte sind gegangen. Auch dieser Gemeindebrief
ist ein Zeichen dafür. Er erscheint
diesmal nur für den Monat Februar.
So können wir uns in den gemeinsamen Rhythmus der künftigen Veröffentlichungen einfinden und nach
und nach zu einem gemeinsamen
Gemeindebrief zusammenwachsen.
Gott stellt jeden Anfang unter seinen
Segen. Möge das neue Jahr jeder
und jedem Einzelnen einen guten
Anfang schenken und uns allen miteinander Wege eröffnen, auf denen
gemeinsam Gutes wächst.
Ihre Pfarrerin Jessica Grünenwald