Meditation


Impuls

Liebe Gemeinde,
haben Sie die schwere Eingangstür der Saalkirche einmal genauer betrachtet? Auf dem Titelbild des Gemeindebriefs können Sie es tun. Die Tür erzählt uns die Pfingstgeschichte. 50 Tage nach Ostern kommt Pfingsten. Früher wurde es genau so groß gefeiert wie Weihnachten und Ostern. Mittlerweile ist es ein wenig in den Schatten geraten. Was ist da noch mal passiert an Pfingsten? Fragen wir doch einmal anders herum: Was wäre, wenn es Pfingsten nicht gegeben hätte? Was wäre, wenn die Jünger ängstlich hinter verschlossenen Türen sitzen geblieben wären? Was wäre, wenn Gottes Geist nicht wie Feuer und Sturm über die Jünger gekommen wären? Was wäre, wenn die Jünger damals die Türen nicht aufgemacht hätten und mutig auf andere zugegangen wären? Was wäre, wenn sie damals niemandem von Jesus, seinem Tod und seiner Auferstehung erzählt hätten?

Dann würden wir heute auch kein Weihnachten und kein Ostern feiern. Denn ohne Pfingsten hätte ja niemand etwas von Jesus erfahren. Dann wäre Jesus umsonst gestorben und auferstanden. Dann gäbe es heute keine christliche Kirche.
Zum Glück ließen sich die Jünger an Pfingsten von Gottes Geist ergreifen und mitreißen. Zum Glück wurde aus Angst Mut.
Ohne den Geist Gottes geht es nicht. Das ist die Erfahrung von Pfingsten. Menschen bekommen Mut und Zuversicht, wo sie es sich einen Moment vorher nicht hätten vorstellen können. Auch die Impulspost unserer Landeskirche, die Sie ab Mitte April erreicht erzählt von Menschen zwischen Angst und Mut. Sie berichten davon, wie Menschen mit ihren Ängsten umgehen und diese überwinden.
Was kommt morgen? Nach der Zeit der dunklen Angst kommt ein neuer, heller Tag. Gegen die große Angst und die vielen Ängste verkündet die christliche Botschaft: „Fürchtet euch nicht!“

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, schauen Sie doch mal auf die Homepage zur Impulspost:

www.mut-und-angst.de

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre Pfarrerin Anne Waßmann-Böhm